Walter Obschlager führt uns durch die Ausstellung im Bad Letzigraben in Zürich.
"Nach Jahren als Journalist und ersten Versuchen als Schriftsteller, die ihn nicht befriedigen, beginnt Max Frisch 1936 ein Architekturstudium an der ETH Zürich. 1940, zwölf Monate nachdem er als Soldat in den Aktivdienst eingerückt ist, schliesst er mit dem Diplom ab. Im Oktober 1942 schreibt der Stadtrat von Zürich einen Wettbewerb aus für den Bau eines Freibades am Letzigraben…"
Unter fachkundiger Führung erhalten wir einen Einblick in das Schaffen als Architekt von Max Frisch und die überaus "volle Zeit" während der Kriegs- und Nachkriegsjahre.
Im Anschluss an die Führung geniessen wir eine kleine Stärkung in dieser architektonisch interessanten Umgebung.
| Treffpunkt: | Bad Letzigraben, Edelweissstrasse 5, 8048 Zürich |
| Wegbeschreibung: | Ab Zürich HB mit Tram Nr. 3 oder Nr. 14 bis Stauffacher, dann umsteigen in Tram Nr. 2 bis Haltestelle Letzigrund (Richtung Farbhof), danach ca. 300 m zu Fuss via Letzigraben zur Edelweissstrasse Nr. 5 |
| Zeit: | 14.30 Uhr – ca. 17.00 Uhr |
| Anmeldeschluss: | 9. Juni 2010 |
| Kollekte: | für den Bildungsklub der Pro Infirmis |
Programminformationen
Über der Referenten
Lic. phil I; geb. 1943 in Knonau ZH; Lehre und Praxis als Kaufmännischer Angestellter; Matura an der Kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene Zürich; Studium der Germanistik, Geschichte und Ethnologie an der Universität Zürich; Lizenziatsarbeit bei Prof. Dr. Peter von Matt über "Proletarisches, antifaschistisches und bürgerliches Theater in Zürich 1930 - 1939".
Lehrtätigkeit in den Fächern Deutsch und Geschichte. Im Auftrag der Max Frisch-Stiftung: Aufbau und Leitung des Max Frisch-Archivs an der ETH Zürich (1981 - 2008). Dozent an der ETH Zürich, Departement GESS (seit 2001).
Website: www.mfa.ethz.ch