| Sitemap | Recht | Impressum | |||||||||||
![]() |
![]() |
|
|||||||||
|
Freitag, 13. Februar 2009 Werden Sie zum Olivenölkenner und entdecken Sie mit Ihren Sinnen (der Sensorik), wie unterschiedlich der Genuss von Olivenöl sein kann. In diesem Kulinarikseminar erfahren Sie, wie man Olivenöl selbst professionell auf Farbe, Aroma und Geschmack testet und welche Qualitätsstufen und Sorten es gibt. Patrick Zbinden erläutert das Vokabular, mit welchem Geschmack und Aroma von Olivenöl beschrieben wird, und zeigt, wie Sie die erworbenen Kenntnisse in den kulinarischen Alltag übertragen können. Im Anschluss an das Seminar geniessen wir passend zum Thema mediterrane Köstlichkeiten.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt.
Was ist mit "Sensorik" gemeint? Patrick Zbinden – PORTRAIT (ein Auszug) Mal süss oder sauer, mal salzig oder bitter nie banal und billig. Zum Beispiel die Guetzli mit Vanillin statt echter Vanille. Beissen wir in eines dieser Dinger, macht der Körper freudig mobil: Die künstlichen Aromastoffe gaukeln ihm Unmengen von Vanille vor, die da kommen werden. Die Magensäfte rauschen, der Speichel läuft. Weil dieser Körper nun aber nicht das bekommt, was ihm künstlich vorgegaukelt wird, verlangt er nach mehr. Denn die Magensäfte wollen befriedigt werden. Also putzt man das ganze Päckli Guetzli weg und wundert sich dann über Probleme mit dem Gewicht. Darüber müsse man sich erst einmal klar werden, ist Patrick Zbinden überzeugt und lässt nicht locker: «Wer in Zukunft abnehmen will, sollte keine künstlich aromatisierten Lebensmittel mehr anrühren.» Da könne der Kopf noch so lange wollen, der eigene Körper mache eh, was er muss. Kaum verwunderlich auch, dass die Leute heute nicht selten nach scharfen Gewürzen exotischer Provenienz greifen und davon nicht genug bekommen können: «Die überaromatisierten Lebensmittel haben die Schwelle unserer sensorischen Fähigkeiten derart nach oben gesetzt, dass wir nur noch nach ultimativen Geschmackkicks und schmerzenden Mitteln greifen können, um das Bekannte trendgemäss noch zu übertreffen.» Statt dass wir wieder lernen, mit dem Geschmack feiner Kräuter und natürlicher Zutaten umzugehen, sie zu geniessen oder einfach mal wieder zu erkennen. Die Rückeroberung eigener Wahrnehmungen, das Beschreiben von Geschmack und Goût seien wichtig, um überhaupt richtig geniessen, kochen, essen und vorab auch einkaufen zu können.
Darauf hat sich der gelernte Maschinenmechaniker als Ernährungstrainer, Journalist und diplomierter Sensoriker in den letzten Jahren ausbilden lassen und spezialisiert. Das will er in Kursen, Texten und Radiosendungen an all jene weitergeben, die sich die eigene Zunge noch nicht verloren gegeben haben. Und deren Gaumen noch erblühen kann...» |
![]()
Hier können Sie sich zur Veranstaltung Olivenölseminar anmelden. |
||||||||||