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Freitag, 11. Juni 2010

Das "Alexanderfest" - mit dem Tonhalle-Orchester und dem Konzertchor Harmonie Zürich, Werkeinführung und Abendessen im Restaurant "Intermezzo"

Festlich wie ein Oratorium und dramatisch wie eine Oper – so  erklingt Georg Friedrich Händels "Alexanderfest".  Die Musik ist eine Huldigung an die heilige Cäcilia, die Schutzpatronin der Musik und somit eine Huldigung an die Macht der Musik. Sehr luftig und heiter ist dieser „Händel-Mozart“, deren wundersamen Wirkung sich seither niemand  mehr entziehen kann.
Der Dirigent Herr Peter Kennel persönlich gibt uns eine exklusive Einführung in das Werk "Alexanderfest" von Georg Friedrich Händel (in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart).

Anschliessend lassen wir uns vom Restaurant "Intermezzo" kulinarisch verwöhnen, bevor wir dann das grossartige Werk von G.F. Händel geniessen werden.

Treffpunkt:
Tonhalle Zürich, Haupteingang an der Claridenstrasse 7
8002 Zürich
Zeit:16.45 Uhr – ca. 21.30 Uhr
Kosten:Tonhalle-Billet à CHF 65.- (anstatt CHF 85.-) und Abendessen (CHF 72.- bzw. 88.-)
Bitte wählen Sie:Vegi-Menü à CHF 72.- oder Fleisch-Menü à CHF 88.-
(Getränke werden vom Club offeriert)
Bestätigung/Rechnung:Für diese Veranstaltung werden Sie eine Bestätigung sowie eine Rechnung erhalten.
Anmeldeschluss:26. Mai 2010


Programminformationen


16.45 Uhr Werkeinführung in der Tonhalle
17.30 Uhr Abendessen im Restaurant Intermezzo
19.30 Uhr Konzertbeginn

DAS ALEXANDER-FEST KV 591
Kantate von GEORG FRIEDRICH HÄNDEL,
in der Bearbeitung von WOLFGANG AMADEUS MOZART            

AnaMaria Labin, Sopran
Matthias Aeberhard, Tenor
Ruben Drole, Bass
Konzertchor Harmonie Zürich
Tonhalle-Orchester Zürich
Leitung: Peter Kennel


Über das Werk

Festlich wie ein Oratorium und dramatisch wie eine Oper – so  erklingt Georg Friedrich Händels "Alexanderfest".  Die Musik ist eine Huldigung an die heilige Cäcilia, die Schutzpatronin der Musik und somit eine Huldigung an die Macht der Musik.
Gottfried van Swieten beauftragte Mozart mit der Einrichtung Händels "Alexanderfest" für Aufführungen in der Wiener Tonkünstler-Societät.
Mozart ging es bei dieser Einrichtung nicht um eine Erweiterung oder Veränderung von Material oder musikalischer Sprache, sondern in erster Linie um die Spielbarkeit für das Orchester seiner Zeit. Also ergänzte er im etwa den Händel'schen Oboenpart um Flöten und Klarinetten.
Sehr luftig und heiter ist dieser „Händel-Mozart“, deren wundersamen Wirkung sich seither niemand mehr entziehen kann.

Die Entstehung
Die Komposition hat Händel wahrscheinlich Ende des Jahres 1735 begonnen. Er stellte den ersten Teil am 5. Januar, den zweiten am 12. Januar 1736 fertig und brauchte dann noch fünf Tage für verschiedene Überarbeitungen.
Die Uraufführung fand am 19. Februar 1736 im Covent Garden Theatre statt. Zwischen den Akten spielte Händel das Concerto grosso C-Dur (HWV 318), das mit dem Namen Alexanderfest verbunden blieb.
Zu Händels Lebzeiten und danach war das Oratorium eines seiner beliebtesten. Es war eines der Werke, die von Wolfgang Amadeus Mozart 1789 im Auftrag Gottfried van Swietens überarbeitet wurden.

Das Libretto
Die siebenstrophige Dichtung Alexander’s Feast – or the Power of Musick –; an Ode wrote in Honour of St. Cecilia schrieb John Dryden im Jahr 1692 und veröffentlichte sie 1697. Dryden erzählt darin von dem Fest, das Alexander der Grosse nach seinem Sieg 330 v. Chr. in der eroberten Stadt Persepolis gab. Diese historische Gegebenheit ist durch Plutarch überliefert.


Über den Komponisten

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)
* 23. Februar 1685 in Halle an der Saale, Herzogtum Magdeburg; † 14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist in der Epoche des Barocks. Sein Hauptwerk umfasst mehr als 40 Opern und 25 Oratorien – darunter den Messias mit dem bekannten Chorwerk "Halleluja" – sowie zahlreiche Werke für Orchester und Kammermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der fruchtbarsten und einflussreichsten Musiker überhaupt. Händels Werke gehören seit mehr als 250 Jahren ununterbrochen zum Aufführungsrepertoire, länger als die jedes anderen Komponisten.


Über den Konzertchor Harmonie Zürich

Der Konzertchor Harmonie Zürich ist ein ambitionierter Laienchor mit etwa 100 aktiven Sängerinnen und Sänger. Das Repertoire reicht von der Klassik über die Romantik bis zur
zeitgenössischen Musikliteratur. Unter der Leitung von Peter Kennel wagt sich der Chor immer
wieder erfolgreich auf neues Terrain: z.B. mit den zwei Schweizer Erstaufführungen «Frühlingsbegräbnis» von A. Zemlinsky, «The Celestial Country» von Ch. Ives, «Porgy and Bess» von G.Gershwin und der Uraufführung von «Àtesh», Vertonungen von Gedichten des persischen Dichters Rumi durch den Schweizer Komponisten Alfred Felder.
Seit der Gründung im Jahr 1841 ist der Konzertchor Harmonie ein wichtiger Bestandteil der Zürcher Chorszene. Bis 1920 als Männerchor, seit 1966 als Gemischter Chor blickt der Verein
auf eine bewegte Geschichte zurück, die eng mit dem Bau der Zürcher Tonhalle und der Gründung der Tonhalle-Gesellschaft verbunden ist. Neben Konzerten in der Tonhalle zusammen mit dem renommierten Tonhalle-Orchester und erstklassigen Solisten, tritt der Chor mit a cappella Programmen in Kirchen der Stadt und Region Zürich auf.
Die Mitglieder des Konzertchor Harmonie sind musikbegeisterte, erfahrene Laiensängerinnen und -sänger, die das reiche Kulturleben der Stadt Zürich mitgestalten wollen. Neben regelmässiger Probenarbeit können sich die Mitglieder mit Gesangsunterricht und Singen in Kleinformationen musikalisch weiterbilden. Dabei profitieren sowohl die einzelnen Mitglieder als auch der Chor als Ganzes von der gesanglichen Fachkompetenz und Erfahrung des musikalischen Leiters Peter Kennel (www.peter-kennel.com).

Website: www.konzertchor.ch

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